Visionäre Ausstellung rund um den Klinker-Ziegel

Thomas Köhler"Unsere Kunden schätzen unsere große Fachkompetenz, aber es fehlte bisher eine repräsentative Ausstellungsfläche", sagt Thomas Köhler, Geschäftsführer von Köhler Klinker. Als man im Jahr 2009 mit der Planung für neue Ausstellungsräume begann, wurde schnell klar: Eine bloße kosmetische Veränderung reicht nicht. In Gesprächen mit befreundeten Architekten wurden die Wünsche an eine aussagekräftige Klinkerausstellung zusammengetragen. Das Ergebnis ist ein vollkommen neues Konzept, das weit über die eigentlichen Planungen hinausgeht.



„Die Auswahl von Klinkern anhand von Mustertafeln ist ja nur der Anfang bei der umfangreichen Fassadengestaltung“, erklärt Köhler. „Aber allein die Demonstration aller zusätzlichen Gestaltungskombination mit unterschiedlichen Materialen wie beispielsweise Holz oder Putz stellte uns vor logistische Probleme.“ Alle Muster an einem Ort zusammen zu bekommen ist nicht nur zeitaufwändig, auch braucht es dafür viel Platz. "Genau hier setzt unser neues Konzept an. Wir haben einen Teil der Ausstellungsfläche in ein Atelier gewandelt. Hier befinden sich Holz- und Putzmuster. Der Architekt kann so die Materialkombinationen direkt aufeinander abstimmen", so Köhler, der sein Unternehmen als Partner der Architekten versteht und ihnen zusammen mit seinem Team durch Zuarbeit und Beratung unterstützend zur Seite steht.

Damit die Architekten während der kreativen Planungs-Phase nicht durch andere Kunden gestört werden und in Ruhe arbeiten können, ist der sonst frei zugängliche Atelier-Bereich vom Showroom per Schiebetür abtrennbar. Hier finden sich neben dem normalen Angebot auch außergewöhnliche Steine für den extravaganten Geschmack, beispielsweise ein vergoldeter Klinker.

Bemustern mit unterschiedlichen Materialien

An einem zentralen Tisch lassen sich nun die verschiedensten Materialkombinationen frei ausprobieren. Welche Farbe haben die Fugen? Roter Klinker mit sibirische Lärche, oder doch lieber tiefschwarze Glasur-Riemchen mit farbigem Putz? Das Ergebnis ist sofort und in natura zu sehen. Statt schwerer Mustertafeln erhält der Architekt nur noch eine handliche CD mit den Aufnahmen. "Wir wünschen uns, dass dieser Service auch von den Kunden der Architekten angenommen wird. Hierfür stellen wir das Atelier natürlich gerne zur Verfügung."



Regal im AusstellungsraumNicht nur das Atelier, auch der Showroom im vorderen Bereich kommt edel daher. Wer hier eintritt, fühlt sich sofort wohl. "Elegantes Schwarz und eine akzentuierte Lichtführung schärfen den Blick fürs Wesentliche: Mustertafeln von Klinkern und Riemchen." erklärt der Innenarchitekt Gerhard Leister, vom Düsseldorfer Architekturbüro Sievert und Leister, der für die Gestaltung gewonnen werden konnte. "Für die perfekte Präsentation wird die Grundbeleuchtung mit Tageslichtlampen durch Spots ergänzt, die eine direkte Sonneneinstrahlung simulieren."

Das es trotz der Präsenz aller grundlegenden Richtungen und Materialien für Steinfassaden nicht zur Reizüberflutung kommt, liegt an den vier großen Tischen, auf die die in Betracht kommenden Muster ausgelegt werden können. Weitere Möglichkeiten werden griffbereit in den Tischen verstaut, stören aber nicht die Konzentration. Über einen Beamer wird zu jedem Muster das passende Referenzobjekt gezeigt.

Weil mit der Auswahl von Klinkern die Fachberatung nicht beendet ist, übernimmt Köhler Klinker hier auch die Planung für Haltesysteme und Wärmedämmung. Ihr Know-how in diesen Bereichen hat das Unternehmen in seiner über 50-jährigen Geschichte mit repräsentativen Objekten bewiesen.

Showroom Impressionen