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Langformat Klinker – Panorama inklusive

Zeitgemäße Ziegelherstellung verbindet Tradition und Moderne

Seit Jahrhunderten gehören Klinker dank ihrer hervorragenden Eigenschaften und ihrer Formenvielfalt zu den bevorzugten Baustoffen für die Fassadengestaltung. Die lebendige Oberfläche, das spannungsvolle Wechselspiel zwischen Stein und Fuge sowie eine reiche Palette an Farben und Formaten bieten dem Planer eine unerschöpfliche Fülle von Gestaltungsmöglichkeiten.

Ein Highlight unseres Klinkerprogramms stellen die Langformate (LF) dar, die als architektonisches Gestaltungselement zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die schmalen, schlanken Steine mit der starken Textur bringen ganz neue, eindrucksvolle Fassadenbilder hervor und verleihen der Wandfläche eine kraftvolle Struktur. Aufgrund der gestreckten Form – die Steine sind circa doppelt so lang wie normale Ziegel – wird eine Querbetonung der Fassade erreicht.

In der Gestaltung gilt das Querformat als das natürlichste Format - es entspricht dem menschlichen Sehfeld. An einer Fassade unterstützt es die Breitenwirkung des Gebäudes.

Langformatige Steine gibt es in den unterschiedlichsten Längen- und Höhenformaten, Farbsortierungen und Oberflächenvarianten, von der Fußsortierung bis zur Ringofen- oder Wasserstrichoptik.

Der Variantenreichtum lässt sich zudem durch die Wahl der Fugendicke und Farbe des Fugmaterials in besonderer Weise steigern. Kreative Kombinationen mit anderen Materialien wie Holz, Stahl oder Glas unterstützen die natürliche und lebendige Ausstrahlung des Steins.

Mittlerweile gehören auch sogenannte Kleberiemchen mit einer Dicke von 15 mm zum Lieferprogramm, so dass diese Formate auch im Bereich der Wärmedämmverbundsysteme eingesetzt werden können.

Peter Köhler GmbH & Co. KG

Mit freundlichem Gruß
Thomas Köhler

Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt #4

- Das normale Stadthaus -

Luftbild

LogoBei der vierten Veranstaltung im Rahmen der Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt steht das normale Stadthaus im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussion.
Sind normale Stadthäuser an die wechselnden Bedürfnissen der Gesellschaft anpassbar?
Und wenn ja, wie kann man diese durch gemischte Nutzung und ausgewogene Sozialstruktur in ihrem Quartier erhalten und fördern? Oder sind Großflächenvermarktung und -bewirtschaftung, wie einst bei Industrieanlagen und im sozialen Wohnungsbau üblich, ein stadtplanerischer Weg mit Zukunftschancen.

Die Konferenz findet am 14.3. und 15.3.2013 in den Rheinterrassen, Düsseldorf, statt. Sie wird von den Architektenkammern Nordrhein-Westfalen und Hessen als Fortbildungsveranstaltung anerkannt.
(1. Tag 4 Unterrichtsstunden, 2. Tag 2 Unterrichtsstunden).
Das Programm und die Anmeldung erfolgt über die Internetseiten des Deutsches Institut für Stadtbaukunst, TU Dortmund:

-> Anmeldung und Programm

Deppe Backstein-Keramik und Köhler Klinker sind vor Ort und freuen sich auf ihren Besuch.

 

Deppe Seit 1888 produziert Deppe am Standort Uelsen-Lemke den bekannten Grafschafter Klinker. Von Generation zu Generation wurde das Know how im Familienunternehmen weitergegeben und erweitert. Mit der aktuellen Baumeister-Edition präsentiert Deppe Ziegel die liebens- und lebenswerte Stadtbilder prägen.

Köhler Klinker hat es sich seit Gründung der Firma zum Ziel gesetzt, allen Kunden besten Service und beste Qualität zu bieten. Als Partner der Architekten versteht sich Köhler Klinker als Zuarbeiter in der kreativen Planungsphase.
Damit die neue Fassade oder eine neue Pflasterung auch nach Jahren ungetrübte Freude bereitet stehen kompetente Fachleute bereit, für die Klinker nicht nur die Frage nach Farbe, Form und Struktur ist, sondern mindestens auch ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis und termingerechte Lieferung.


Peter Köhler GmbH & Co. KG

Mit freundlichem Gruß
Thomas Köhler

Seminar Ziegelfassaden im Trend

Einladung zum Seminar Ziegelfassaden im Trend
am 26. September 2012 in Osnabrück

Wir freuen uns, Ihnen ein sehr aktuelles und interessantes Seminarprogramm für planende Architekten zu präsentieren. Die vier Hauptvorträge befassen sich mit den neusten Entwicklungen in der Theorie und Praxis der zweischaligen Außenwände. Die ersten zwei Vorträge informieren über die Einführung der neuen Mauerwerksnorm DIN EN 1996 (EC 6) und die Auswirkungen auf die Bemessung, Planung und Ausführung von Ziegelfassaden. Anhand von repräsentativen Vorzeigeprojekten gehen die zwei weiteren Vorträge den folgenden Fragen nach:

Können öffentliche und energieeffiziente Gebäude mit Ziegelfassaden realisiert werden?

Wo sind die Vorteile?

Projektvorstellung: Erste Passivhausschule in Hamburg mit Ziegelsichtmauerwerk

Welche Anforderungen müssen die Außenwände von Hochhäusern erfüllen?

Projektvorstellung: Erstes Hochhaus in Luxemburg mit zweischaligem Verblendmauerwerk

Nutzen Sie diese Gelegenheit, sich von ausgewiesenen Experten darüber zu informieren, wie Ziegelfassaden heute sicher und wirtschaftlich geplant und ausgeführt werden können. Dazu laden wir Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

 

Programm

9:00

Eintreffen I Begrüßungskaffee

9:30

Begrüßung durch den Vorsitzenden des FV Ziegelindustrie Nord

Hermann Berentelg

9:40

Mehrwert statt Mehrkosten - Die Kampagne „Haus sanieren – profitieren!“ der Deutschen Bundesstiftung Umwelt

Andreas Skrypietz, Deutsche Bundesstiftung

10:00

Einführung der neuen Mauerwerksnormen EC 6

Prof. Dr.-Ing. Wolfram Jäger
Technische Universität Dresden
Obmann des Arbeitsausschusses „Rezept- und Ingenieurmauerwerk“
(DIN 1053-1, -2, -100) im Normenausschuss Bauwesen, DIN, Berlin,

Obmann des deutschen Spiegelausschusses „Mauerwerksbau“ im
Rahmen der europäischen Normung (EC 6), DIN, Berlin 2003-2012

10:30

Kaffeepause I Gebäck

11:00

Zweischalige Außenwände nach der neuen DIN EN 1996/2-NA (EC 6)

Dr.-Ing. Nasser Altaha
Fachverband Ziegelindustrie Nord, Oldenburg

11:45

Die erste Passivhausschule in Hamburg mit Ziegelverblendmauerwerk

Dipl.-Ing. Architekt Michael Ruffing
Medium Architekten, Hamburg

12:30

Das erste Hochhaus in Luxemburg mit Ziegelverblendmauerwerk

Dipl.-Ing. Architekt Thomas Weckerle
Bruck + Weckerle Architekten, Luxemburg

13:45

Ende I Mittagessen

 

Weitere Informationen über die Referenten erhalten Sie auf der Internetseite www.ziegelindustrie.de/anmeldung

Gebühr

Seminargebühr: 40 Euro inkl. MwSt. I Studenten: frei

Bitte überweisen Sie die Teilnahmegebühr spätestens bis Montag, 24.9.2012 unter dem Stichwort „Fachseminar Ziegelfassaden im Trend 2012“ auf folgendes Konto:

Fachverband Ziegelindustrie Nord I HSBC Trinkaus & Burkhardt AG
Konto-Nr.: 000 2561 018
BLZ: 300 308 80

Ihre Anmeldung ist mit Eingang des Geldbetrages auf dem Konto des Fachverbandes Ziegelindustrie Nord verbindlich, sie wird nicht extra bestätigt. Ein Ersatzteilnehmer kann jederzeit gestellt werden. Die Quittung erhalten Sie zur Veranstaltung.

Anmeldeschluss: Montag, den 24. September 2012

Veranstaltungsort

Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt GmbH

An der Bornau 2
49090 Osnabrück

Fon 0541 9633-915
Fax 0541 9633-990

Veranstalter

Fachverband Ziegelindustrie Nord
Bahnhofsplatz 2a
26122 Oldenburg

Info: Diese Veranstaltung wird von der Architektenkammer NRW als Fortbildung anerkannt (2 Unterrichtsstunden).


Besuchen Sie unsere Ausstellung in Düsseldorf (Gerresheim) und lassen Sie sich überzeugen, wie vielfältig die Gestaltungsmöglichkeiten mit Ziegelfassaden sind.

Mit freundlichem Gruß

Thomas Köhler

Weichen für die Zukunft – Leitzentralen der belgischen Bahn

Seit 1991 ist die belgische Bahn in drei eigenständig agierende Geschäftsbereiche untergliedert. Das Unternehmen Infrabel ist dabei für die Pflege, die Wartung und den Ausbau des Streckennetzes zuständig. Um die Sicherheit im Bahnverkehr zu optimieren, hatte der Konzern 2007 beschlossen, die Anzahl der landesweit vorhandenen Stellwerks- und Steuerungszentralen zu erhöhen. Im französischsprachigen Teil des Landes wurden dazu neue Anlagen in den Städten Lüttich, Monceau, Mons, Neufchateau und La Louvière neu geplant. Die in direkter Nähe zu den jeweiligen Bahnhöfen realisierten Neubauten beherbergen nicht nur die gesamte Leittechnik, sondern nehmen gleichzeitig auch Büro- und EDV-Räume für die vor Ort tätigen Mitarbeiter auf.

Mit der Planung und Ausführung der verschiedenen Projekte war 2007 das Lütticher Ingenieurbüro Canevas beauftragt worden. Um die unterschiedlichen Funktionen der neuen Leitzentralen unter einem Dach zusammenzuführen und dabei dem Wunsch von Infrabel nach einer hochwertigen und langlebigen Architektur zu entsprechen, haben die Planer sämtliche Neubauten als kompakte Klinkervolumen realisiert.

In Sichtweite zum neuen Bahnhof von Calatrava

NeufchateauDas größte der Projekte ist im Frühjahr dieses Jahres in Lüttich fertiggestellt worden. Der rund 500 Meter südöstlich vom neuen Hauptbahnhof von Santiago Calatrava am Ufer der Maas platzierte Neubau integriert auf drei Ebenen modernste Schalt- und Leittechnik zur Steuerung des ein- und ausfahrenden Bahnverkehrs in Richtung Brüssel sowie nach Deutschland, Frankreich und in die Niederlande.

Ausgehend von dem schmalen Grundstück und der Lage entlang der Bahntrasse wurde der Neubau als schmaler, terrassenförmig in Richtung Norden absteigender Baukörper realisiert. Ein charakteristischer Blickfang ist dabei die aufwändig detaillierte, rund 3.500 Quadratmeter große Klinkerfassade. Nach Norden und Süden sowie zur östlich angrenzenden Rue Namur wird die Hülle in einigen Bereichen durch schmale vertikale oder kleinere quadratische Fenster geöffnet. In gegenüberliegender Richtung wurde zusätzlich eine lange horizontale Glasfront eingefügt, um einen freien Ausblick auf die Bahntrasse zu ermöglichen. Sämtliche Fensterrahmen wurden zurückliegend oder plan in die Fassade eingefügt und ebenso wie Jalousien, Türen oder Mauerwerksabdeckungen in rostroter Farbigkeit ausgewählt.

Differenziertes Mauerwerk

Wiesmoor Kohle-BuntDas Material Klinker stand für uns aufgrund seiner Langlebigkeit, seiner Zeitlosigkeit und seinem Bezug zur Umgebung von vorne herein fest“, berichtet Projektarchitekt Stéphane Marville.
Bei sämtlichen Projekten kam dabei der Röben Handstrich-Verblender WIESMOOR kohlebunt im 210 x 100 x 50 mm großen Waalformat zum Einsatz. Die individuelle Ausstrahlung und die dunkle, leicht bunte Farbigkeit der Steine ermöglichen eine abwechslungsreiche Fassadenoptik voller Charakter, die hervorragend mit den zahlreichen rostroten Details harmoniert.

Um das Fassadenbild in einer dritten Dimension zu beleben, wurden bei dem Neubau in Lüttich - ähnlich wie bei den anderen Projekten auch - unterschiedliche Mauerwerkstechniken angewendet, die der Baustoff aufgrund seiner Kleinteiligkeit geradezu herausfordert: Neben einem traditionellen Halbsteinverband finden sich Abschnitte mit 1cm zurückliegend oder 1cm vorstehend gemauerten Steinen und Reihen. Sehr tief liegende Fugen verstärken den plastischen Eindruck der Reliefs, die besonders bei Streiflicht ihre Wirkung entfalten. Die ungewöhnliche Gestaltung greift zurück auf die lange Tradition des Backsteinbaus in früheren Jahrhunderten und sorgt so für eine ausgesprochen lebendige Facette der ansonsten betont funktionalen Architektur.

 Um trotz der aufwändigen Mauerwerkstechniken einen zügigen und kostengünstigen Baufortschritt zu erreichen, haben wir durchgehend vorgefertigte Fensterstürze verwendet“, so Stéphane Marville. „Sämtliche Lösungen wurden durch den Röben-Planungsservice berechnet, gezeichnet, anschließend gefertigt und auf die Baustelle geliefert.“ Eine große Herausforderung waren die Verbände und dreidimensionalen Versprünge der Fertigbauteile, die nach den präzisen Vorgaben in aufwändiger Handarbeit im Röben Fertigteilwerk entstanden. Perfekte Maßarbeit also!
Monceau

Passivhäuser mit Backstein

Der Maßstab für Energiesparhäuser hat sich in den letzten Jahren deutlich gewandelt. Weg von Leichtbauweise und großen Glasfronten, hin zu Massivhäusern mit wetterfester Backsteinfassade. Dabei spielt sicher eine Rolle, dass Ziegelfassaden in Zentral- und Nordeuropa eine lange Tradition haben. Sie prägen das Bild vieler Städte und Dörfer.

Moderne Energiesparbauweise verbindet die Vorteile von Wärmedämmung und bewährter Steinfassade. Eine zweischalige Wand in Kombination mit Klinkern aus Ton bilden eine Einheit mit hoher Wärmespeichermasse und robuster Wetterfestigkeit.

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